Qualitätsmanagement-Lexikon, Ihr QM-Lexikon – I wie Instandhaltung.

Qualitätsmanagement-Lexikon

Instandhaltung

Maßnahmen der Wartung, Inspektion und der Instandsetzung. Instandhaltung ist der laufende Prozess der täglichen Pflege und der regelmäßigen (präventiven) Wartung des Betriebsvermögens. Die Instandhaltung ist also die Gesamtheit der Maßnahmen zur Bewahrung des Soll-Zustandes sowie zur Festlegung und Beurteilung des Ist-Zustandes [Definition laut DIN 31051 – Instandhaltungsstrategien].

Lexikon Qualitätsmanagement Begriffe I

Regeln, die in der Industrie für Produkte und Prozesse gelten (industrial standard).
System von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen um den reibungslosen Betrieb einer Organisation sicherzustellen.
Neuerungen durch die Anwendung von neuen und alternativen Technologien. Bezeichnung in den Wirtschaftswissenschaften für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden (komplexen) Neuerungen.
Maßnahmen der Wartung, Inspektion und der Instandsetzung. Instandhaltung ist der laufende Prozess der täglichen Pflege und der regelmäßigen (präventiven) Wartung des Betriebsvermögens.
Eine interessierte Partei (auch: Stakeholder) ist eine Person oder eine Gruppe, die von den Tätigkeiten einer Organisation gegenwärtig oder
zukünftig direkt oder indirekt betroffen ist bzw. Interesse an Projekten dieser Organisation hat. Man unterscheidet zwischen internen interessierten Parteien, wie Projektleitern, Mitarbeitern und der Unternehmensleitung, sowie externen interessierten Parteien, z.B. Auftraggeber, Kunden, Lieferanten, öffentliche Organisationen, Verbände etc.

Durch eingeführte und festgelegte Verfahren ist die interne Kommunikation ein Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Funktionsbereichen einer Organisation.

Interne Kommunikation (Energiemanagement)
Die Organisation muss intern über ihre energetische Leistung und ihr Energiemanagementsystem kommunizieren. Damit ist sicherzustellen, dass alle Personen, die für die Organisation oder in deren Namen tätig sind, aktiv am Energiemanagement und der Verbesserung der energetischen Leistung teilnehmen können.

Qualitätsmanagement Begriffe

Kalibrierung

Ermitteln der systematischen Messabweichung einer Messeinrichtung ohne ihre Veränderung.

Qualitätsmanagement Begriffe

Kombiniertes Audit

Ein Audit, welches in einer Organisation an zwei oder mehr Managementsystemen zusammen durchgeführt wird.

Qualitätsmanagement Begriffe

Korrektur

Korrekturen (auch Korrekturmaßnahmen) sind im Sinne des Energiemanagementsystems dann durchzuführen, wenn Abweichungen von systemrelevanten Vorgaben (Nichtkonformitäten) festgestellt werden.

Qualitätsmanagement Begriffe

Kundenzufriedenheit

Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Erwartungen des Kunden erfüllt worden sind.

Lexikon Qualitätsmanagement Begriffe K

Japanische Geisteshaltung. Bedeutet eigentlich Veränderung zum Besseren und drückt das Streben nach kontinuierlicher, nicht endender Verbesserung aus.

Anmerkung: Kaizen bezüglich der Tätigkeiten zur Erstellung von Angebotsprodukten wird Poka-Yoke genannt.

In der DIN EN ISO 50001 wird gefordert, dass jedes Unternehmen, das ein normkonformes Energiemanagementsystem aufbauen möchte, angemessene Energieleistungskennzahlen ermitteln muss.

Das bedeutet, die Kennzahlen müssen regelmäßig erfasst, überprüft und mit der energetischen Ausgangsbasis verglichen werden. Auf Basis dieses Vergleichs werden Schlussfolgerungen abgeleitet und Maßnahmen initiiert, die zu einer Verbesserung der energiebezogenen Leistung führen.

Nach welcher Methodik die Kennzahlen ermittelt und in welcher Detailtiefe dies erfolgen soll, ist in der Energiemanagementnorm nur sehr oberflächlich angegeben. So findet man den Hinweis darauf, dass die ermittelten Kennzahlen angemessen sein müssen. Doch was als angemessen erscheint, liegt im Sinne des Betrachters.

Zielführend ist sicherlich, wenn die Energieleistungskennzahlen in der Lage sind, Aussagen über die energiebezogene Leistung des konkreten Betriebsablaufs zu liefern. Es ist also vom Unternehmen selbst zu definieren, ob die EnPIs als einfache Metrik, als Verhältnis oder in Form eines komplexeren Modells erfasst werden.

In vielen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bereichen ist die Größe eines Unternehmens ein ausschlaggebendes Kriterium zur Festlegung bestimmter Grenzen.

Insbesondere die Abgrenzung zwischen den „kleinen und mittleren Unternehmen“ (KMU) und den „großen Unternehmen“ (Nicht-KMU) ist dabei entscheidend. Die Definition der KMU erfolgt weitestgehend durch eine von der EU herausgegebenen KMU-Definition, welche u. A. Schwellenwerte für Mitarbeiterzahlen und Unternehmensbilanzen sowie Verbundkonstellationen mehrerer Unternehmen berücksichtigt.

Kommunikation Die Kommunikation im Sinne des Energiemanagements stellt die Berichterstattung und das Mitteilungswesen zur Verbreitung von Informationen bzgl. des EnMS, wie z.B. Ziele und Ergebnisse, dar. Auch die Einbindung eines Verbesserungs- oder Vorschlagswesens ist vorgesehen.

Unzureichende Qualifikation bei Mitarbeitern ist eine häufige Ursache für Fehler.

Daher fordert die Revision der ISO 50001 in Abschnitt 7.2, dass die Organisation die Kompetenz für alle Mitarbeiter bestimmt, die das Energiemanagementsystem beeinflussen.

Die Mitarbeiter müssen nicht nur angemessen ausgebildet und geschult sein, sondern auch über die notwendige Erfahrung verfügen, die sie zur Verrichtung ihrer Tätigkeiten benötigen. Bei Bedarf sind Maßnahmen zur Erlangung der Kompetenz durchzuführen.

Erfüllung einer Anforderung.

Der Kontext der Organisation beschreibt das Umfeld einer Organisation sowie die interessierten Parteien und Stakeholder.

Nach Abschnitt 4 der Revision der ISO 50001 müssen im Rahmen des Energiemanagementsystems das Umfeld sowie die interessierten Parteien auf Relevanz geprüft und in ihren relevanten Anforderungen berücksichtigt werden. Daraus und aus den Anforderungen der Kunden und der Organisation selbst ergibt sich der Anwendungsbereich des Energiemanagementsystems.

Anmerkung 1: Die Ziele der Organisation können sich auf ihre Produkte und Dienstleistungen, Investitionen und Verhaltensweisen gegenüber ihren interessierten Parteien beziehen.

Anmerkung 2: Der Begriff des Kontexts der Organisation gilt gleichermaßen für gemeinnützige oder öffentliche Dienstleistungsorganisationen, wie auch für gewinnorientierte Organisationen.

Anmerkung 3: Im Englischen werden für diesen Begriff häufig andere Benennungen verwendet, wie z. B. „business environment“, „organizational environment“ oder „ecosystem of an organization“.

Anmerkung 4: Das Verständnis der Infrastruktur kann hilfreich sein, den Kontext der Organisation festzulegen.

Die kontinuierliche Verbesserung stellt einen wiederkehrenden Prozess dar, dessen Ziel es ist, die energetische Leistung und das Energiemanagementsystem beständig zu verbessern und weiter zu entwickeln.
Person oder Organisation, die ein Produkt oder eine Dienstleistung empfängt oder empfangen könnte, welches oder welche

für diese Person oder Organisation vorgesehen ist oder von ihr gefordert wird (z.B. Verbraucher, Klient, Endanwender, Einzelhändler, Empfänger eines Produkts oder einer Dienstleistung aus einem internen Prozess, Nutznießer und Käufer).

Anmerkung 1: Ein Kunde kann der Organisation angehören oder ein Außenstehender sein.

Unter Kraft-Wärme-Kopplung wird die simultane Nutzung von der im Brennstoff vorhandenen Energie gleichzeitig für die Strom-und für die Wärmegewinnung verstanden.

Lexikon Qualitätsmanagement Begriffe L

Der Lastgang (auch Lastprofil) ist im Allgemeinen eine grafische Darstellung eines Messwertes im zeitlichen Verlauf.

Lastgänge werden häufig zur Veranschaulichung des Energiebedarfs bzw. der Leistungsaufnahme für einen bestimmten Zeitraum verwendet (z.B. elektrische Energie, Gas).

Organisation oder Person, die ein Produkt oder eine Dienstleistung bereitstellt.
Beurteilung eines Lieferanten auf seine Qualitätsfähigkeit vor Annahme ständiger Einkaufsbeziehungen.
Begriffe A – D
Begriffe E – H
Begriffe I – L
Begriffe M – P
Begriffe Q – T
Begriffe U – Z

„Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“

Henry Ford (1863-1947)